Samstag, 20. März 2010

andentour

so, noch ein kleiner nachtrag zur reise von bariloche (buhhhh!) ueber mendoza nach santiago (yeah) (distanz:1540 km). ich bin mit einer gesellschaft gereist die andesmar heisst und ziemlich gut zu sein scheint, die dame im office trug sogar einen anzug und der bus war auch ganz chick. ledersessel und wieder cama-klasse. es gab lecker essen und einen noch klasseren steward. der hiess carlos, war gutaussehend, wie man so schoen sagt, konnte sogar englisch und der hat sich sehr haeufig der suedamerikanischen angwohnheit bedient, die dinge ein wenig zu verniedlichen. ein caffee wird hier ueberall caffesito genannt und so weiter. echt suess.
also der carlos hat dann mit uns eine hinreissende runde andesmar-bingo gespielt - soll fuer mich heissen nummern erraten und dann noch eintragen. numerositas, verzeihung.

dazu kommt naemlich, dass er die nummern natuerlich auf spanisch angesagt hat und (als ob das nicht schon schwer genug waere) sondern bei allen woertern die mit f anfangen sollten, ein p benutzt. finde mal auf dem andesmar-bingo-zettel eine peinti-otcho...
als belohnung gabs dann eine flaschen weisswein fuer die charmante gewinnerin aus weissnichtmehr in argentinien.
das ging den ganzen tag so weiter: caffesito hier und carlos da. als dann in neuquen (so hiess der ort wirklich) eine gruppe angetrunkener jungs einstieg wurde es fuer carlosito (so hiess er ab dann) erst so richtig lustig. die haben den armen kerl hochgenommen wo sie konnten. alles mit ito verlaengert und sich kaputtgelacht. war auch zu putzig.

bei den bildern seht ihr das caffeeservice mit caffesito und ducle-de-leche-keks.
die anderen bilder zeigen die passstrasse auf der chilenischen seite: 1000 meter hoehenunterschied zwischen der ersten serpentine und der letzten (wenn die uhr nicht totalen mist gemessen hat) mit umgekippten laster. ganz krasse strecke.
der pass war auf ueber 3000 m gelegen. rundrum gabs noch skilifte, voll der wahnsinn.


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